Wie alles begann

Oder wie ich meine Liebe zur Fotografie fand.


Diese Kamera war nicht meine erste Kamera

Als kleines Mädchen war ich schüchtern und introvertiert. Besaß aber einen großen Entdeckergeist. Und noch mehr Phantasie. Ich konnte selbst Buntstiften Leben einhauchen und stundenlang mit Ihnen Spielen: von gelb bis violett waren die weiblichen Protagonistinnen und von blau bis schwarz die männlichen. Ich konnte gut für mich sein und malen und basteln.

Meine Sommerferien verbrachte ich meist bei meiner Oma in Köln. Hier durfte ich alles. Ich kramte durch ihre Schränke und verkleidete mich oder ging auf Entdeckungsreise durchs Haus und Garten.

Grenzen gab es hier so gut wie keine, meine Oma hat mich immer sehr verwöhnt.


Ich war circa acht Jahre alt, als meine Oma aus ihrem Wohnzimmerschrank eine Agfa Sucherkamera holte und mir schenkte. Bis dato hatte ich noch nie eine Kamera in Händen gehalten. Die Spiegelreflexkamera von meinem Vater war sein Heiligtum.


Wir kauften einen Film und mir wurden kurz die Einstellungen erklärt: Porträt, Gruppe und Landschaft. Das war nicht so schwer. Dieser Apparat war magisch für mich. Ich fotografierte alles und jeden, arrangierte meine Stofftiere zu Gruppenaufnahmen und portraitierte meine Familie.


Nicht jedes Bild gelang am Anfang, aber das wurde mit der Zeit besser. Durch die Kamera zuschauen und Momente festzuhalten machte mir große Freude. Es eröffnete sich mir ein neuer Weg meine Phantasie und Ideen auszuleben. Einige der Fotos habe ich in Alben geklebt und schau sie mir noch heute gerne an. Ich muss dann immer lachen. Die Welt meiner Kindheit in unperfekten Bildern, aber so authentisch.


Diese einfache Agfa Kamera war mein treuer Begleiter über Jahre. Ich fotografierte ganze Urlaube damit. Alles noch auf Film. Da habe ich gelernt im richtigen Moment abzudrücken und mir meine Motive gut zu überlegen. Denn nach 36 Bildern war Schluss und die Entwicklung war damals auch noch teuer.



Ich bin meiner Oma noch heute sehr dankbar, dass sie mir ihre Kamera überlassen hat. Mit diesem Fotoapparat wurde mir eine neue Welt offenbart. Ich habe dadurch schon früh die Bedeutung von Erinnerungen und vom bewahren dieser gelernt. Und dies ist mir früh wichtig geworden, dass ich ab da nie mehr ohne Kamera war.


Die Geschichte von meiner Liebe zu Fotografie wird fortgesetzt.


Hier ein paar meiner frühen, fotografischen Werke im Alter zwischen 8 und 11 Jahren:


Eins meiner ersten Fotos: ein unscharfes Familienportrait von meinem Bruder und meinem Cousin und Cousine.


Meine liebste Puppe in Pose gebracht.



Ein Arrangement meiner liebsten Stofftiere auf dem Balkon!


Fotoalbumseiten von unserem Dänemarkurlaub

Der Bilk aus unserem Appartement auf Teneriffa

Fotoalbumseite vom Teneriffaurlaub mit meiner Oma.

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HEIKE MOELLERS PHOTOGRAPHY

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