Weltfrauentag



Der 8. März ist Weltfrauentag. Ein Tag, der dieses Jahr nicht wie sonst an mir vorbei geht und an dem ich im letzten Moment noch einen Post auf Instagram schreibe.


Dieses Jahr fühlt er sich anders an. Wahrscheinlich weil die Pandemie - zumindest mir - viel weiblichen Zusammenhalt und Loyalität gezeigt hat.

Vieles wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung anderer. In meinem Fall war es eben weibliche Unterstützung bei einem neuen beruflichen Schritt: der Gründung des WHITE WEDDING - The Magazine.


So, habe ich mir die Zeit genommen und auf meine Arbeiten der letzten Jahre geschaut und gemerkt, dass ich unglaubliche viele tolle Frauen schon fotografiert habe. Und bestimmt noch werde.


Frauen zu fotografieren macht mir nicht nur besonders viel Freude. Es ist auch immer wieder eine Herausforderung. Denn Frauen sind so viel kritischer mit sich selbst als Männer. Wenn einer Frau ihr Foto gefällt ist das eine Auszeichnung für die Fotografin, höher als das Bundesverdienstkreuz.


Für mich war es schon immer wichtig, Frauen mit ihren Fotos ein positiveres Bild von sich zu geben. Dafür muss man vielleicht nicht zwingend selber eine Frau sein. Doch ich höre immer wieder von meinen Kundinnen, dass sie froh sind, dass ich eine Frau bin, weil es ihnen leichter fällt, sich zu öffnen.

Und ich bin es auch, denn so bin ich emphatisch näher an meinen Kundinnen. Einige sind kamerascheu und nicht wenige sehr unsicher, wie sie auf Bildern wirken. Ihr Vertrauen in mich, dass ich ihnen zu den Bildern verhelfe, die sie sich von sich wünschen, ehrt mich sehr.


Und umso schöner ist es zu sehen, dass so manche Frau während des Shootings aufblüht und Präsenz zeigt vor der Kamera. Diese starken Frauenportraits entstehen nicht immer beim ersten Auslösen. Meist bedarf es etwas Zeit, um sich einzugewöhnen.


Meinen Slogan “Keine Angst vor der Kamera - denn meine Kamera liebt dich!” meine ich zu 100%. Denn ich liebe, was ich tue. Mit meiner Kamera möchte ich Schönheit, Persönlichkeit und Natürlichkeit sichtbar machen in Bildern, die der Betrachterin mehr als gefallen. Sie soll sich in sich selbst verlieben.


Das schönste Kompliment von einer Kundin war: „Heike, du bist eine Zauberin mit deiner Kamera. Ich habe noch nie schöner auf Fotos ausgesehen.“


Diese Worte haben mich so berührt, dass ich sie nie vergessen werde. <