Lieben und heiraten in Zeiten von Corona


Was für eine verrückte Zeit?

Ein kleiner Virus namens Coronavirus legt den halben Globus lahm und sorgt für große Unsicherheit und Angst.


Soviel Pläne werden zur Zeit über den Haufen geworfen. Ich selber musste eine Asienrundreise absagen. Dies wäre nicht nur ein einmaliger Urlaub mit Aufenthalt in meinem Sehnsuchtsziel Tokio gewesen. Es wäre ein Wiedersehen mit meinem Mann gewesen, der momentan in Myanmar arbeitet. Aber so wie jetzt die Dinge liegen, werden wir uns auf lange, unbestimmte Zeit nicht sehen.


Und so wie mir geht es vielen Paaren in einer Fernbeziehung. Sie werden sich vielleicht ganz lange nicht sehen. Wie gut, dass es Skype und WhatsApp gibt. Das hilft gegen das Vermissen und die Sehnsucht.


Jeder macht sich so seine Gedanken, wie es weiter gehen soll. Ganz besonders Paare, die geplant haben, dieses Jahr zu heiraten. Sie bereiten sich seit langer Zeit auf den Tag vor, an dem ihre Liebe gefeiert werden soll. Da sorgt das Absagen von Veranstaltungen mit über 50 oder 100 Personen natürlich für immense Besorgnis.

Die große Frage, wird meine Hochzeit stattfinden können?


Darauf gibt es momentan noch keine Antwort. Niemand kann einem diese Frage beantworten, weil niemand in eine Kristallkugel schauen kann.


Ich bin ein positiver Mensch und hoffe sehr, dass wir bis zum Frühjahr/Sommer den Virus eingedämmt haben und alle bis dahin einschneidenden Maßnahmen wieder gelockert werden.

Ich möchte mir nicht ausmalen, was es für die Brautpaare bedeutet, wenn ihre Hochzeit nicht statt finden könnte. Doch meiner Meinung nach, ist es zu früh in Panik zu verfallen oder gar die Sommerhochzeit umzulegen. Denn niemand weiß, wann dieser Virenspuk vorbei sein wird.

Aber wie gesagt, ich bin positiv gestimmt und würde jetzt erstmal Ruhe bewahren, denn es wird ja etwas getan, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Und jeder kann aktiv dazu beitragen indem er sich an Hygienevorgaben hält und auch seine sozialen Kontakte jetzt erstmal einschränkt. Und ist es nicht auch schön mit seinem Liebsten/seiner Liebsten zu Hause zu sein.

Und wer dann doch einen Plan B braucht, der sollte sich folgendes überlegen:

Holt euch ein Stimmungsbild bei euren Gästen ein. Eltern, Trauzeugen und enge Freunde werden euch ehrlich ihre Einschätzung sagen und mit Vorschlägen helfen wollen.

Sprecht mit eurem Hochzeitsplaner. Wer keinen hat, mit der Location. Sie werden sich sicher schon was überlegt haben, denn ihr seid nicht die Einzigen, die sich Sorgen machen.

Kann eure Hochzeit vielleicht in kleineren Rahmen stattfinden? Zum Schutz der Großeltern sollte diese vielleicht nicht mehr mitfeiern, so doof das sein mag.


Bezüglich der Hochzeitsreise schaut, wie die Einreisebestimmungen sind. Denn momentan gilt Deutschland weltweit als Risikogebiet und wir können nicht mehr ungehindert reisen ohne Quarantäne. Aber auch hier ändert sich die Lage fast täglich. Da ich selber gerade eine Individualreise rückabgewickelt habe, weiß ich, was das bedeutet. Aber das würde ich wirklich erst kurz vor dem Reisetermin angehen. Denn bis dahin ändert sich noch so viel.


Auch ich ermahne mich zur Besonnenheit.


Ich arbeite ja eh im Homeoffice und fotografiere meist outdoor. Da ändert sich für mich nicht so viel, außer dass ich keinem mehr die Hand gebe und niemanden mehr in mein Homeoffice einlade. Das muss dann jetzt online gehen. Meine Outdoor Shootings mit Verlobungspaaren und Familien sind auch ungefährlich, da haben wir genug Abstand.

So weit, so gut. Doch auch im privaten werde ich mich einschränken und meine Besuche im Supermarkt etc. auf ein Minimum reduzieren und danach gut Hände waschen.

Mit meinem Hund die Natur genießen kann ich nach wie vor.


Ich hoffe, dass ich planmäßig Ende April in die Saison 2020 mit meiner nächsten Hochzeit starten kann.


Als Freiberuflerin bin ich von jeher so ausgerichtet, dass ich alles tue, um gesund zu bleiben. Ich mache viel Sport und lebe gesund. So hatte ich bis auf kleinere Erkältungen im Winter in den letzten Jahren keine schwerwiegende Krankheit und so soll es bitte auch bleiben.


Natürlich wäre es für mich als Selbständige auch eine finanzielle Katastrophe, wenn alle gebuchten Hochzeiten wegen Gesundheitsmaßnahmen ausfallen würden. Dann hätte ich keinen Lebensunterhalt. Was das bedeutet, muss ich wohl nicht weiter ausführen.


Also mein Appell an alle: Schraubt eure Sozialkontakte zurück, schützt die ältere Generation und bewahrt Ruhe.

Und bleibt gesund!


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HEIKE MOELLERS PHOTOGRAPHY

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